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Prof. Christian Janiesch ordnet KI-Debatte ein: Informatikerinnen und Informatiker bleiben gefragt

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© WDR​/​Janiesch
WDR-Beitrag zur KI im Arbeitsmarkt: Prof. Christian Janiesch betont die Zukunftschancen von Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – auch in der Informatik. Im Rahmen eines Beitrags der WDR Lokalzeit Dortmund nahm Prof. Dr. Christian Janiesch Stellung zur Diskussion um die Auswirkungen von KI auf Berufsperspektiven in der Informatik.

Ausgangspunkt des Beitrags war die zugespitzte Frage, ob KI Informatik-Studierende künftig arbeitslos machen könnte. Prof. Janiesch widerspricht einer solchen Sichtweise deutlich: Zwar verändern Sprachmodelle und KI-Systeme die Wissensarbeit in vielen Bereichen, gleichzeitig bereitet die Fakultät ihre Studierenden kontinuierlich auf die Anforderungen einer sich wandelnden digitalen Arbeitswelt vor.

„Informatiker werden nicht die Taxifahrer von morgen sein. Denn die Taxis von morgen werden sich selbst fahren“, so Prof. Janiesch. Gerade deshalb seien Kompetenzen gefragt, die über reine Programmierung hinausgehen und technisches Wissen mit fachlichem Verständnis verbinden.

Auch aus der Praxis erhält dieser Ansatz Unterstützung. Im WDR-Beitrag betont Michael Hagedorn, Vorstandsvorsitzender der Materna-Gruppe, den anhaltend hohen Bedarf an Informatikerinnen und Informatikern. Zugleich werde es künftig noch wichtiger, technologische Lösungen mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen zu verknüpfen.

Für die Fakultät bestätigt dies die Bedeutung ihres Studienangebots im Bereich Wirtschaftsinformatik. Die Verbindung von Informatik, Datenanalyse und betriebswirtschaftlicher Expertise schafft wichtige Voraussetzungen, um digitale Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und den zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Der vollständige Beitrag ist in der WDR Lokalzeit Dortmund verfügbar (ab Minute 14:21).