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TU Dortmund beteiligt sich am nationalen Leitprojekt für Mobilfunknetze der nächsten Generation: 6GEM+

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© pixabay
Das groß angelegte Forschungsprojekt 6GEM+ ist am 1. Januar 2026 offiziell gestartet.

Als Nachfolgeinitiative des erfolgreichen Projekts 6GEM vereint es führende akademische und industrielle Partner – darunter die RWTH Aachen Universität, die Ruhr-Universität Bochum sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) – gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund.

Ziel von 6GEM+ ist es, adaptive, widerstandsfähige und nachhaltige Kommunikationssysteme zu entwickeln, die auch unter anspruchsvollen industriellen Bedingungen zuverlässig arbeiten können – als Grundlage eines zukünftigen industriellen Metaversums. Diese Vision verbindet physische und digitale Welten in Bereichen wie Produktion, Logistik oder Mobilität durch Echtzeitinteraktion mittels fortschrittlicher Digital-Twin-Technologien (Next Generation Digital Twin / ngDT).

Zur Umsetzung dieser Vision konzentriert sich das Projekt auf:

  • Entwicklung innovativer Forschungslösungen für robuste und energieeffiziente Kommunikationssysteme;
  • Gestaltung optimaler Netzwerkarchitekturen zur Erfüllung hoher Anforderungen an Zuverlässigkeit, Latenzzeit und Skalierbarkeit durch KI-basierte Optimierung sowie Edge-Cloud-Integration;
    • Zusammenarbeit mit Industriepartnern zur frühzeitigen Übertragung von Laborinnovationen in reale Testfelder;
    • Beschleunigung des Technologietransfers auf Basis der deutschen Expertise „6G Made in Germany“;
    • Aufbau einer langfristigen Kooperationsplattform zur Forschung am drahtlosen industriellen Metaversum über das Jahr 2030 hinaus.

An der Technischen Universität Dortmund liegt die Projektkoordination innerhalb der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik. Aus der Fakultät Informatik bringen die Principal Investigators Prof. Dr. Jian-Jia Chen, Falk Howar und Prof. Dr. Sebastian Peitz ihre wissenschaftliche Expertise ein – in den Bereichen Maschinelles Lernen & Datenanalyse, Software-Systeme & Verifikation sowie Rechnergestützte Intelligenz & Optimierung.

Durch ihre Beteiligung trägt die TU Dortmund dazu bei, technologische Innovationen voranzubringen, die künftig bestimmen werden, wie Menschen, Maschinen und intelligente Systeme miteinander kommunizieren.