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Von Dortmund nach Singapur: Forschung für sichere KI-Systeme weltweit

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Wie lässt sich künstliche Intelligenz sicher in autonome Fahrzeuge bringen? Postdoc sucht Antworten in Singapur.

Im Rahmen des Walter-Benjamin-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) widmet sich Dr. Junjie Shi, Postdoktorand aus der Arbeitsgruppe von Prof. Jian-Jia Chen an der Fakultät für Informatik, der sicheren Integration von maschinellem Lernen in Echtzeitsysteme. Das Forschungsprojekt trägt den Titel „Balancing Uncertainty and Determinism: Safely Integrating Machine Learning in Real-Time Systems“.

Ziel des Projekts ist es, neue Methoden zu entwickeln, um maschinelles Lernen (ML) auch in sicherheitskritischen und ressourcenbeschränkten eingebetteten Systemen zuverlässig einsetzen zu können – etwa in autonomen Fahrzeugen, industriellen Steuerungen oder medizinischen Geräten. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Aspekte: eine zeitlich vorhersagbare ML-Ausführung, föderiertes Lernen über verteilte Plattformen sowie der Einsatz von ML-Techniken zur Verbesserung von Planung und Verifizierung in Echtzeitsystemen.

Für seine Forschung arbeitet der Nachwuchswissenschaftler an der National University of Singapore (NUS) mit der Gruppe von Prof. Tulika Mitra zusammen. Die NUS bietet mit ihrer international führenden Expertise im Bereich eingebettete Systeme und Hardware-Software-Co-Design ein ideales Umfeld für das Projekt.

Mit dem Aufenthalt in Singapur möchte Junjie Shi nicht nur seine wissenschaftliche Unabhängigkeit stärken, sondern auch den Austausch zwischen Europa und Asien fördern. Langfristig soll daraus eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen der TU Dortmund, der NUS und weiteren internationalen Partnern entstehen.

© Dr. Junjie Shi
Dr. Junjie Shi