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Erfolgreiche Drittmittelakquise: Dortmunder Nachwuchswissenschaftler startet eigenes Projekt

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© Mario Günzel ​/​ TU Dortmund
Mario Günzel, Nachwuchswissenschaftler aus Dortmund, erhält DFG-Förderung und startet ein Projekt zur Analyse von Ursache-Wirkung-Ketten.

Der Dortmunder Nachwuchswissenschaftler Dr. Mario Günzel hat sich erfolgreich in der Drittmittelakquise durchgesetzt und seine eigene Projektleitungsstelle für das Vorhaben „Property-Based End-to-End Analysis of Cause-Effect Chains“ (PEACH) eingeworben. In diesem untersucht er das Zeitverhalten von Ursache-Wirkung-Ketten in Echtzeitsystemen, die in verschiedenen Bereichen wie der Medizintechnik, Fahrzeugtechnik und der industriellen Fertigung eine zentrale Rolle spielen.

Besonders bemerkenswert: Der junge Wissenschaftler tritt in eine frühzeitige wissenschaftliche Eigenständigkeit ein und erhält die Möglichkeit, sich ohne Lehrverpflichtungen voll und ganz der Grundlagenforschung zu widmen. Das Projekt umfasst zudem eine Hiwi-Stelle und wird durch Kooperationen mit renommierten Experten aus dem In- und Ausland gerahmt, darunter Dr. Björn B. Brandenburg vom Max-Planck-Institut in Kaiserslautern sowie Dr. Matthias Becker vom KTH Royal Institute of Technology in Stockholm.

Im Fokus des Projekts stehen die Entwicklung von Methoden zur Analyse von Ketten, die sowohl Monotonie- als auch Dominanzrelationen in Bezug auf Latenzen umfassen, sowie die Verbesserung probabilistischer Analysen für reale Systembedingungen. Ein weiterer Baustein des Projekts ist die Bereitstellung einer Open-Source-Toolbox, die die entwickelten Verfahren für die wissenschaftliche Community zugänglich macht.

Diese Förderung stellt nicht nur einen wichtigen Schritt in der wissenschaftlichen Karriere des Nachwuchswissenschaftlers dar, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Analysetools für komplexe Echtzeitsysteme.